Got Milsch?

Komplizierte Welt, einfache Lösungen

Archive for the ‘Ubuntu’ Category

Einfach weg – Probleme mit Compiz Fusion unter Ibex

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Hallo zusammen,

seit einigen Tagen stelle ich fest, dass Compiz Fusion, die Desktoperweiterung welche den Ubuntu Desktop so schön dreidimenional macht, öfter Mal einfach so ohne ordnungsgemäße Abmeldung in den Urlaub geht. Sprich : Compiz stürzt ab, es gibt keine Fehlermeldung aber Ibex läuft ganz normal weiter.
Die Probleme fingen mit dem Update von Compiz vor ein paar Tagen an. Im Internet finde ich bisher nur Einträge die bestätigen dass ich mit dem Problem nicht alleine darstehe. Allerdings scheinen alle auch den NVidia Treiber 177 zu nutzen.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle Compiz Fusion vorstellen und erklären was es kann und wie man es installiert. Aber aufgrund der Instabilität sehe ich erstmal davon ab.

Sobald das Problem behoben ist werde ich den Artikel nachholen.

Bis dahin…

Compiz got Milsch… didn’t get… got… didn’t get…!

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Written by erikmilsch

November 24, 2008 at 2:54 pm

Veröffentlicht in Compiz, Intrepid Ibex, Linux, Ubuntu

Vereinfachtes Anpassen von Ubuntu mit Ubuntu Tweaks

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Hallo zusammen,

diesmal stelle ich Euch Ubuntu Tweak vor, ein Hilfsprogramm dass das Anpassen von Ubuntu an die eigenen Bedürfnisse (Software installieren, Optik und Verhalten verändern, Autostart verändern) wesentlich vereinfacht.

Ubuntu Tweak, in der aktuellen Version 0.4.3, erhaltet Ihr über das launchpad Repository. Dazu bitte in der Software-Paketquellenverwaltung die Repos „deb http://ppa.launchpad.net/tualatrix/ubuntu intrepid main und „deb-src http://ppa.launchpad.net/tualatrix/ubuntu intrepid main“ freischalten.

Dann unter Synaptic Paketverwaltung „Ubuntu-tweak“ suchen, zum installieren vormerken und anwenden. Danach findet Ihr unter „Anwendungen -> Systemwerkzeuge“ Ubuntu Tweak. Doppelklick startet das Programm.

Als erstes schauen wir uns den Bereich an, in dem wir Programme deinstallieren, installieren und Repositories freischalten
können.
Dazu klicken wir auf „Anwendungen“.
Jetzt sehen wir unter anderem den Reiter „Hinzufügen/Entfernen“ sowie eine Auswahl an Programmen die teilweise mit einem Haken versehen sind, teilweise auch nicht. Klar, die mit Haken sind installiert, die ohne Haken nicht. Hier könnt Ihr gefahrlos Programme suchen installieren und dann ausprobieren.

Unter „Softwarequellen von Drittanbietern“ sind bereits einige Repositories eingepflegt aber noch nicht freigeschaltet. Um dies zu erreichen muss dieser Bereich erst entsperrt werden. Dazu auf „Entsperren“ klicken und das Userpasswort eingeben. Nun könnt Ihr Repos freischalten oder auch abschalten.

Als nächstes klickt Ihr bitte auf „Sitzungseinstellungen“ und dann auf „Autostart“. Jetzt werden Euch, ähnlich wie der Ordner Autostart bei Windows, die Programme, die sofort nach dem Start hochgefahren werden gezeigt. Wenn Ihr bestimmte Programme nicht braucht, einfach den Haken weg klicken. Um ein Programm in den Autostartbereich zu bringen klickt Ihr auf „Hinzufügen“ und gebt dann den Namen des Programms und den Startbefehl ein. Letzteres ist häufig auch einfach das File selbst, welches Ihr mit der Funktion „Suchen“ finden könnt.

Alles in allem ein nettes, für die Grundeinstellungen völlig ausreichendes Programm zur Anpassung von Ubuntu. Ich persönlich arbeite lieber Synaptic und den einzelnen Systemeinstellungen, aber für Anfänger ist es sehr gut geeignet.

Ubuntu Tweak got Milsch!

Written by erikmilsch

November 24, 2008 at 1:30 pm

Veröffentlicht in Intrepid Ibex, Systemverwaltung, Ubuntu

Dropbox auf Dual-Boot-System mit dem selben Sync-Ordner

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Hallo zusammen,

vor 2 Tagen hatte ich Euch zum ersten Mal Dropbox vorgestellt. Damals bin ich „nur“ auf die Möglichkeit des Synchronisierens von einem Rechner zum anderen eingegangen.

Was mir noch fehlte war die Möglichkeit auf einem Dualen Boot System (bei mit eben Vista und Ibex) den selben Ordner (in dem Fall D:/erik/My Dropbox) sowohl für Vista als auch für Ibex als Dropbox Ordner zu nutzen. Da eine neue Installation immer einen neuen Ordner erfordert würden alle Daten doppelt auf der Partition D angelegt, nämlich einmal wie oben unter D:/erik/My Dropbox und einmal D:/erik/Dropbox oder wenn man versucht den My Dropbox Ordner zu nehmen in D:/erik/My Dropbx/Dropbox. Sehr unbefriedigend.

Aber hier kommt die Lösung.

Deinstalliert Dropbox von Eurem Ibex System. Behaltet die Dropbox Installation unter Vista.

Jetzt unter Ibex die Dropbox-Version 0.5.0 von hier runter laden und mit der Paketverwaltung installieren. Alternativ das Repository deb http://linux.getdropbox.com/ubuntu intrepid main in der Software-Paketquellen Verwaltung eingeben und dann mit Synaptic installieren.

Nach der Installation Nautilus abschiessen (System->Systemverwaltung->Systemüberwachung und dort den Prozess „Nautilus“ beenden).

Dann Nautilus neu starten. Nun meldet sich die Dropbox und möchte wissen ob Ihr schon einen Account habt. Bevor Ihr jetzt irgendetwas eingebt solltet Ihr die Dropbox stoppen. Dazu auf das Dropbox Icon in der Taskleiste gehen, rechte Maustaste und auf Dropbox stoppen gehen.

Nun ladet Ihr Euch hier die Dropboxversion 6.832 runter in Euer Homeverzeichnis.

Dann ein Terminal öffnen und folgende Befehle ohne „“ eingeben :

rm -r .dropbox-dist/“ -> das löscht den aktuellen Systemordner des Dropbox Programms. Es löscht NICHT(!) Euren zu synchronisierenden Ordner, also keine Angst.

Dann der Befehl „tar xzf dropbox-lnx.x86-0.6.382.tar.gz“ -> dieser entpackt die Version 6.832 und ersetzt den gerade gelöschten Systemordner.

Nun einfach wieder die Dropbox starten in dem Ihr mit der rechten Maustaste das Dropbox Icon anklickt und auf Dropbox starten geht.

Email Account und Passwort eingeben und dann als Synchronisierungsordner Euren Ordner unter Windows wählen.

That’s all folks… nun sollte Dropbox Linux und Dropbox Vista den selben Ordner verwenden.

Dual Boot mit Dropbox got Milsch!

Written by erikmilsch

November 20, 2008 at 1:14 pm

Automatisches Backup und/oder synchronisieren von Daten

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Hallo zusammen,

heute geht es um ein leider sehr häufig vernachlässigtes Thema bei Computern. Das Backup!

Klassischerweise schmiert immer dann das System/die Festplatte ab, wenn man längere Zeit seine Daten nicht gesichert hat und somit mehrere Tage oder Wochen Arbeit ins digitale Nirvana verschwunden sind. Ich denke dass jeder diese Situation schon einmal erlebt hat, als Student bei einer Hausarbeit (Danke Frank, für Deine Hilfe damals), als Doktorand kurz vor dem Rigorosum oder privat wenn es gerade gar nicht passte (was es ja nie tut).

Eine Lösung (ich werde im Laufe der Zeit noch über andere schreiben) ist der Einsatz des freien Backup-Service „MyDropbox„. Wobei die Bezeichnung Backup-Service den Möglichkeiten nicht gerecht wird.

Dropbox installieren:

Aber eins nach dem anderen. Dropbox ist für Windows, Linux und Mac erhältlich, die Software ist kostenfrei und mitgeliefert werden 2 GB an online-Speicher. Wer mehr Speicher braucht kann diesen käuflich erwerben.

Als erstes läd man sich die Software runter. Unter Linux wird derzeit nur der Ubuntu/Gnome eigene „Datei-Browser“ Nautilus unterstützt, so dass Benutzer der Oberfläche KDE oder Xfce Nautilus und GTK nachinstallieren müssen.

Nach dem Installieren wird man gefragt, ob man bereits Dropbox User ist oder ob man sich registrieren möchte. Als neuer User registrieren wir uns natürlich neu. Wir geben also eine gültige E-Mail Adresse ein, wählen ein Passwort und bestätigen. Dropbox legt per Grundeinstellung einen Ordner im home-Verzeichnis an. Dies kann man jedoch in der Installationsphase ändern. Später wird eine Änderung schwieriger. Ich schlage vor den Dropbox Ordner auf der Daten Partition erstellen zu lassen.
Nachdem alles installiert ist habt Ihr jetzt also einen Ordner mit dem Namen „Dropbox“ (Linux) oder „My Dropbox“ (Windows). In diesem Ordner befinden sich die Unterordner „Private“ „Photos“ und „Share“.

Automatisches Live-Backup:

Jetzt kopieren wir unseren Datenordner, also den Ordner der alle unsere Dokumente, Files, .pdfs, etc. enthält, in den Ordner „Private“. Wenn nun alles geklappt hat, sollte das grüner Synchronisationssymbol blau werden und Dropbox lädt die Dateien auf den Dropbox-eigenen Server. Je nach Datenmenge kann das dauern.

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass alle Dateien hochgeladen wurden. Nun öffnet mal einen Texteditor, schreibt „Test“ und speichert das .txt File in /My Dropbox/Private/ ab. Ihr werdet sehen, dass das File sofort und automatisch auf den Server kopiert wird. Ihr habt also immer(!) eine aktuelle Kopie auf dem Dropbox-Server. Sehr coole Sache, da man sich keine Gedanken mehr um regelmäßige Backups etc. machen muß. Man hat Quasi ein Live-Backup.

Zugriff von anderen Rechnern auf Dropbox:

Was aber, wenn man gerade nicht an seinem Rechner ist, sondern bei Freunden, den Eltern oder im Ausland im Hotel… ohne den eigenen Computer? Und gerade jetzt benötigt man dringend eine Datei auf dem Rechner…

In diesem Fall sucht man sich einen Rechner mit Internetanschluß, tippt in die Adresszeile des Browsers „www.getdropbox.com“ und tippt oben rechts in die Anmeldezeilen seine Mailadresse und sein Passwort. Und schon ist man auf der Benutzeroberfläche des Dropboxservers. Im oberen Teil sieht man die neusten Änderungen im „My Dropbox“-Ordner und in der unteren Hälfte die Ordnerstruktur Eures „My Dropbox“-Ordner. Jetzt klickt mal auf den Ordner „Private“. Uns siehe da, Ihr seht exakt den selben Ordnerinhalt wie auf Eurem Rechner. Selbst das Test-File ist noch da (außer Ihr habt es zwischenzeitlich gelöscht).

Nun könnte Ihr das gesuchte File runter laden und bearbeiten.

Bitte nach dem ausloggen auf einem fremden Rechner den Speicher des Browsers leeren (Firefox: „Extras“ -> „Private Daten löschen“). Dann den Browser runter fahren und noch mal starten. „www.getdropbox.com“ eingeben und schauen, ob oben rechts Eure Anmeldedaten stehen. Wenn ja, noch mal versuchen die privaten Daten zu löschen. Wenn das nicht klappt… Passwort ändern und merken. 😉

Synchronisieren mit anderen Rechnern:

Jetzt wird es spannend. Bisher war Dropbox ja nur ein System um die eigenen Dateien von einem Rechner automatisch zu sichern und per Internetseite erreichbar zu machen.

Nun kann es vorkommen, dass man mehr als einen Rechner hat, aber auf beiden den gleichen Datenbestand haben möchte. Hierzu starten wir den zweiten Rechner (und den dritten und vierten… es gibt da keine Grenzen) und installieren ebenfalls Dropbox von deren Internetseite. Beim Installieren geben wir nun aber an dass wir bereits Kunde sind und tippen die Mailadresse und das Passwort ein mit dem wir uns bei Dropbox anmelden.

Nun wird auch auf diesem Rechner ein Ordner mit dem Namen „Dropbox“/“My Dropbox“ erzeugt und die Daten aus dem Netz automatisch auf den Computer geladen. Ihr habt nach dem Download einen identischen Ordner auf jedem Rechner auf dem Dropbox mit Euren Zugangsdaten installiert wurde. Egal auf welchem Rechner Ihr gerade arbeitet. Sobald ein File geändert wurde oder hinzukam wird es auf dem Server geändert und damit auf jedem Rechner.

Ihr könnt das sehr schön ausprobieren, in dem Ihr 2 Computer mit installierter Dropbox parallel startet und dann auf einem ein Testfile im Dropbox Ordner erzeugt. Kurz Zeit später sagt der 2te Computer, dass er dieses File synchronisiert hat. 🙂

Und jetzt viel Spaß mit der Dropbox!!!

Dropbox got Milsch!

Written by erikmilsch

November 18, 2008 at 10:51 am

Veröffentlicht in Backup, Linux, synchronisieren, Ubuntu, Windows

Webcam unter Ubuntu/Xubuntu – Skype

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Hallo zusammen,

es ist nicht zu glauben, aber wahr. Ich habe soeben eine Logitech Quickcam E 3500 erstanden, an einen alten Rechner mit Xubuntu 8.10 per USB angeschlossen, Skype 2.0.0.72 aufgerufen und ohne irgend etwas weiter tun zu müssen hatte ich eine einwandfrei funktionierende Webcam. Im Testanruf auf einen anderen Rechner funktionierte die Bildübertragung einwandfrei.

Ich bin völlig verblüfft. Linux, und hier speziell Ubuntu, wird „erwachsen“. Wenn schon so Sachen wie Webcams out-of-the-Box laufen werden die Argumente für ein Bertiebssystem wie Vista immer weniger.

Ich habe gerade festgestellt, dass Skype die einzige Anwendung ist, unter der die E 3500 läuft. Aber da dies auch das Ziel war stört es erstmal nicht sonderlich.

Ich weiß, es ist noch nicht bei allen Webcams so, aber hier ist eine gute Liste von out-of-the-Box laufenden Kameras unter Skype und hier allgemein unter Linux.

Diesmal bin ich echt schwer beeindruckt!

Ubuntu und Logitech got aber sowas von Milsch!

Written by erikmilsch

November 14, 2008 at 10:56 am

Veröffentlicht in Ubuntu, Webcam

Lexmark T620 im Netzwerk unter Ubuntu ansprechen

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Hallo zusammen,

im Prinzip ist diese kleine Problemlösung für mehr Drucker als nur den T620 geeignet. Bei mir war es aber nun mal dieser. 🙂

Die Aufgabe:

Ein Lexmark T620 ist bei uns in der Firma im Netzwerk als Drucker angeschlossen. Ich möchte von meinem Ubuntu-Laptop aus auf diesem drucken können.
Die Installation des Lexmark eigenen Treiber brachte nichts, da ich keine Warteschlange etablieren konnte.
Aber ein Workaround brachte…

Die erste Lösung :

Im Firefox einfach mal http://localhost:631 eingeben, und siehe da, es öffnet sich das CUPS, das sogenannte Common UNIX Printing System. Bei mir in der Version 1.3.9.
Sollte dies nicht der Fall sein, bitte mit Synaptic cups-sys nachinstallieren.

Dann auf „Verwaltung“ und dort auf „Drucker suchen“ klicken und siehe da, CUPS zeigt uns den „Lexmark T620 ….“ an. Nun den Drucker mit „Drucker hinzufügen“ hinzufügen…. entsprechend benennen und bei Modell/Treiber „Lexmark T640 Foomatic/Postscript (recommended) (en)“ auswählen.
Der letzte Klick auf „Drucker hinzufügen“ stellt die Installation fertig.
Jetzt noch die Druckeroptionen festlegen (wie DinA4 etc.) und schon können wir drucken.

Das einzige was ich noch nicht geschafft habe ist unser zweites Papierfach anzusprechen.

Die zweite Lösung :

Nach einer kurzen Suche im Internet nach der .ppd Datei für den T620 habe ich folgende gefunden :

LEXT620.PPD

Und nun macht bitte folgendes… ladet den oben gelinkten Treiber herunter, und speichert ihn am besten in einem neu erstellten Ordner „Lexmark“ in Eurem Home-Verzeichnis.

Dann statt den Treiber „Lexmark T640 Foomatic/Postscript (recommended) (en)“ zu wählen entscheidet Ihr Euch darunter für die Option „Oder stellen Sie eine PPD Datei bereit“ und sucht mit „durchsuchen“ die LEXT620.PPD.

Danach einfach wie oben die Bruckeroptionen einstellen. Nun könnt Ihr sogar weitere Papierschächte anwählen und und und. Bitte geht sicher dass auch DinA 4 gewählt ist.

CUPS got Milsch!

Written by erikmilsch

November 13, 2008 at 1:54 pm

Veröffentlicht in CUPS, Drucker, Lexmark, Linux, T620, Ubuntu