Got Milsch?

Komplizierte Welt, einfache Lösungen

Archive for the ‘Linux’ Category

Datenrettung bei einem toten Laptop

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Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass schreibe ich heute mal über eine gelungene Datenrettung bei einem Laptop, dass beim Anschalten nicht mehr reagiert und sich auch nicht durch booten mit einer Linux Live-CD reanimieren lässt.

Der tote Laptop

Folgendes Szenario stellte sich mir gestern Vormittag dar:
Ein 3 Jahre altes Fujitsu Siemens Laptop zuckte nach dem Betätigen des Anschaltknopfes  zwei mal kurz und vernehmlich mit der Festplatte und stellte dann jeglichen weiteren Betrieb ein. Der Bildschirm blieb schwarz. Die Power LED leuchtete.

Auch kein Start mit Boot-CD

Meine erste Idee war das System mit einer Ubuntu 8.10 zu starten um zu sehen ob evtl. das Harddrive den Weg ins Nirvana genommen hat. Aber auch ein Start mit eingelegter Boot-CD verlief genauso. Kein Bootscreen, noch nicht mal ein Zucken vom BIOS. Ein externer Monitor zeigte auch nichts an, so dass es nicht sehr wahrscheinlich war, dass der Bildschirm evtl. den Geist aufgegeben hat.

Da der Besitzer des Unglücksrechners sehr schnell wieder ein lauffähiges System brauchte, es war das Geschäftslaptop, wurde als erstes ein neuer Laptop gekauft. Da das alte inzwischen auch recht langsam geworden war, stand dies eh auf der Einkaufsliste. Eine Sicherungskopie der Daten war über 4 Wochen alt, somit mußten die Daten auf der Laptop Festplatte gerettet werden. Soweit zum Thema BackUp… 😀

Harddrive in funktionierendes Laptop transplantiert und mit Linux-CD booten

Als nächstes wurde das Harddrive von mir ausgebaut und in ein 6 Jahre altes Acer 620 eingebaut. Auf Anschalten reagierte der Laptop mit Bootscreen und dem Hinweis von Windows das sich offensichtlich die Hardware geändert hat (ach?). Aber auch ein Start im abgesicherten Modus fror nach wenigen Sekunden ein. Dieser Weg war somit eine Sackgasse.

Ein Start mit einer XUbuntu 8.04 Boot-CD brachte das Laptop endgültig zum Leben und die Befehle :

sudo mkdir /mnt/win

mount -t ntfs-3g /dev/sda1 /mnt/win -o force

liessen Linux auf die Festplatte zugreifen. Die Befehle bewirkten folgendes :

sudo mkdir /mnt/win erstellte den Ordner „win“ im Ordner „mnt“. Da jedes Laufwerk unter Linux wie eine Ordner behandelt wird muß also zu aller erst ein Ordner für dieses erstellt werden.

mount -t ntfs-3g /dev/sda1 /mnt/win -o force wiederum hängt die Festplatte in diesen Ordner ein. Dabei ist mount der Befehl zum einhängen, -t ntfs-3g sagt ihm dass es eine Windows NTFS Partition ist und der Treiber NTFS-3G verwendet werden soll, /dev/sda1 ist die Bezeichnung der internen Festplatte die wir mounten wollen, /mnt/win sagt wo diese eingehängt werden soll und -o force sagt das die Option (-o) force verwendet werden soll. Manchmal weigert sich Linux einen Datenträger zu mounten. Häufig dann wenn er unter Windows einfach „abgestöpselt“ wurde, also ohne „Datenträger entfernen“ asugeschaltet oder sonstwie vom System getrennt wurde. Force nun wiederum zwingt Linux dazu dieses System einzuhängen (das ist zwar nicht ganz richtig korrekt erklärt, aber verständlich).

Ein längerer Blick auf den Inhalt der Festplatte zeigte, dass wohl keine oder zumindest wenig Daten abhanden gekommen sind.

Nun wollte ich diese auf ein externes Laufwerk kopieren. Leider schien XUbuntu für den Laptop von CD etwas zu überdimensioniert. Es fror bei dem Versuch zu koopieren mehrmals ein.

Mit SysRescueCD die Daten auf externes Harddrive kopieren

Um nun doch noch die Daten auf einen externen Datenträger zu kriegen, von welchem sie dann auf den neuen Ziel-Laptop kopiert werden können, lud ich mir die ISO von SysRescueCD runter. Dies ist eine kleine schlanke Linux Distro die nur zur Rettung von Daten dient. Die aktuelle Version ist die 1.1.3.

ISO runterladen und brennen ging in kürzester Zeit. Und der Laptop bootet auch anstandslos von dieser CD. Es ist aber hilfreich als Tastaturlayout „10“ anzugeben. Dies ist das deutsche Layout. Andernfalls sind die ganzen Sonderzeichen auf anderen als den angegebenen Tasten.

Die grafische Oberfläche wird mit dem Befehl wizard gestartet. Man kann auch auf der Konsole arbeiten, aber ich hab mich fürs erste für eine GUI (grafisches User Interface) entschieden.

Nun im Terminal die oben besprochenen Befehle eingeben und schon ist das Laufwerk eingehängt. Dann den Midnight Commander (mc) öffnen (linke Maustaste öffnet ein Dropdown-Menue. Dort unter „Misc“ befindet er sich) und in der linken Spalte auf mnt/win gehen. Achtung, der mc ist ein Konsolen-Programm, wird also komplett ohne Maus bedient. Ihr bewegt Euch mit den Pfeiltasten hoch und runter, mit enter öffnet Ihr den Ordner und mit TAB wechselt Ihr zwischen den beiden Spalten.

Jetzt steckt Ihr die externe Festplatte an den USB Port, schaltet sie an und gebt den Befehl :

fdisk -l

ein. Es erscheint ein längerer Text welcher Euch anzeigt was für Datenträger alle physikalisch am Laptop angeschlossen sind.

/dev/sda1 ist die interne Festplatte

/dev/sdb die externe. Bei mir war diese noch unterteilt in /dev/sdb1 und /dev/sdb5, wobei sdb5 die NTFS war.

Also erstellen wir nun einen Ordner für die externe mit

mkdir /mnt/externe

und hänge sie dann mit

mount -t ntfs-3g /dev/sdb5 /mnt/externe -o force

ein. Auch hier wieder force, da die externe, wie so häufig, vom Besitzer einfach vom Computer abgeklemmt wurde.

Dann gebt Ihr den Befehl

mkdir /mnt/externe/alter_rechner

ein und erstellt damit auf der externen einen Ordner mit dem Namen „alter_rechner“. Hier sollen die zu rettenden Daten hin geschoben werden.

Nun wieder zurück zum mc. Hier geht Ihr nun mittels TAB auf die rechte Spalte und öffnet den Ordner /mnt/externe/alter_rechner. Dann wieder mit TAB rüber auf die linke Spalte (/mnt/win) und jetzt der Taste „Einf“ und den Pfeiltasten alle Ordner und Dateien die Ihr kopieren wollt markieren. Dann mit F9 die obere Pulldown Leiste aktivieren, mit den Pfeiltasten auf Command gehen und „Copy“ wählen. „Dig to subfolder“ anhacken und auf ok gehen. Und schon geht es los.

Natürlich geht das ganze auch über einen Konsolenbefehl, aber ich wollte Euch auch den mc vorstellen. 🙂
Der Befehl hierzu würde

cp -r /mnt/win/*.* /mnt/externe/alter_rechner

lauten.

Wenn alles kopiert ist die externe Festplatte per

umount /mnt/externe

aushängen oder einfach SysRescueCD runterfahren.

Fettich!

Dann die externe in den Zielrechner stöpseln, anschalten und das kopieren kann beginnen.

SysRescueCD got Milsch!

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Written by erikmilsch

Dezember 9, 2008 at 4:09 pm

Veröffentlicht in 8.04, Backup, Datenrettung, Linux, mounten

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Einfach weg – Probleme mit Compiz Fusion unter Ibex

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Hallo zusammen,

seit einigen Tagen stelle ich fest, dass Compiz Fusion, die Desktoperweiterung welche den Ubuntu Desktop so schön dreidimenional macht, öfter Mal einfach so ohne ordnungsgemäße Abmeldung in den Urlaub geht. Sprich : Compiz stürzt ab, es gibt keine Fehlermeldung aber Ibex läuft ganz normal weiter.
Die Probleme fingen mit dem Update von Compiz vor ein paar Tagen an. Im Internet finde ich bisher nur Einträge die bestätigen dass ich mit dem Problem nicht alleine darstehe. Allerdings scheinen alle auch den NVidia Treiber 177 zu nutzen.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle Compiz Fusion vorstellen und erklären was es kann und wie man es installiert. Aber aufgrund der Instabilität sehe ich erstmal davon ab.

Sobald das Problem behoben ist werde ich den Artikel nachholen.

Bis dahin…

Compiz got Milsch… didn’t get… got… didn’t get…!

Written by erikmilsch

November 24, 2008 at 2:54 pm

Veröffentlicht in Compiz, Intrepid Ibex, Linux, Ubuntu

Erdansichten unter Linux… Google Earth unter Ibex installieren

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Hallo zusammen,

wer schon immer gerne durch die Welt gesurft ist und sich die geplanten Urlaubsorte, Hotels oder neuen Wohnungen/Häuser dabei vor der realen Besichtigung virtuell anschaute wird Google Earth sehr zu schätzen wissen.
Die Installation unter Windows ist einfach. Googles Seite für Google Earth aufrufen, die .exe runterladen und installieren. Das war es.
Unter Linux ist es etwas anders und den einfachsten Weg werde ich hier beschreiben.

Ich gehe wieder von einem Ubuntu Intrepid Ibex System aus, allerdings ist die Installation bei den anderen Ubuntu Systemen ähnlich.

Um den komplizierten Weg der „Von-Hand-Installation“ zu umgehen geben wir in der Synaptic Paketeverwaltung unter „Einstellungen“ -> „Paketverwaltung“ ein neues Repository an. Repositories oder kurz Repos sind Bereiche auf einem oder mehreren Servern auf denen Programme, Programbibliotheken, Treiber u.ä. gespeichert und i.d.R. für eine bestimmte Linux-Distribution optimiert sind. Google Earth findet man in dem Repo der Medibuntu Destribution von Ubuntu und da das Copyright bei Google Earth liegt ist es die „nonfree“ Variante.
Ihr klickt also unter „Software-Pakete“ – „hinzufügen“ an und kopiert oder tippt „http://packages.medibuntu.org/ intrepid nonfree“ ein. Für die anderen Distributionen bitte das „intrepid“ entsprechend ändern. Danach schliessen und unter „Bearbeiten“ auf „Paketinformationen neu laden“ klicken. Der Snyaptic lädt das neue Repo ein und wenn Ihr jetzt in der Suchleiste „Earth“ eintippt sollte Google Earth erscheinen. Jetzt einfach zum Installieren vormerken, Anwenden und Ihr findet Google Earth bei Anwendungen – Internet.

Viel Spaß auf Euren digitalen Urlaubsreisen…

Google Earth got Milsch!

Written by erikmilsch

November 23, 2008 at 2:49 pm

Veröffentlicht in 8.10, Google Earth, Intrepid Ibex, Linux

Fernsehen über Internet – Zattoo

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Hallo zusammen,

heute schreibe ich über ein Programm, dass es ermöglicht über das Internet deutsche Fernsehprogramme zu sehen. Zwar nicht alle, aber zumindest die öffentlich/rechtlichen sowie einige private. Und sogar einige ausländische wie CNN…

Das Programm heißt Zattoo und ist auf deren Homepage für die Betriebssysteme Windows, Linux und OSX erhältlich.

Die aktuelle Programmliste ist hier ersichtlich. Aktuell sind es laut deren Homepage 111 Kanäle. Hellau!

Im Prinzip ist alles ganz einfach, das Programm für Euer Betriebssystem runterladen, installieren (Windows : auf die .exe klicken, Linux (Ubuntu) : das .deb Paket runterladen und anklicken, der Paketinstaller sollte automatisch anspringen) und nach erfolgreicher Installation das Programm starten.

Wichtig ist, dass Ihr vorher den Adobe Flash Plugin installiert habt. Bei Ubuntu bitte den Synaptic Paketeverwalter starten und „flashplugin-nonfree“ installieren.

Nun sollte Eurem Fernsehvergnügen eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Sollte Ihr noch Probleme mit der Firewall haben, so öffnet bitte folgende Ports :
5002 (tcp) 8296 (tcp) und 5003 (udp)

Viel Spaß.

Zattoo got Milsch!

Written by erikmilsch

November 19, 2008 at 10:23 am

Veröffentlicht in fernsehen, Internet, Linux, TV, Windows

Automatisches Backup und/oder synchronisieren von Daten

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Hallo zusammen,

heute geht es um ein leider sehr häufig vernachlässigtes Thema bei Computern. Das Backup!

Klassischerweise schmiert immer dann das System/die Festplatte ab, wenn man längere Zeit seine Daten nicht gesichert hat und somit mehrere Tage oder Wochen Arbeit ins digitale Nirvana verschwunden sind. Ich denke dass jeder diese Situation schon einmal erlebt hat, als Student bei einer Hausarbeit (Danke Frank, für Deine Hilfe damals), als Doktorand kurz vor dem Rigorosum oder privat wenn es gerade gar nicht passte (was es ja nie tut).

Eine Lösung (ich werde im Laufe der Zeit noch über andere schreiben) ist der Einsatz des freien Backup-Service „MyDropbox„. Wobei die Bezeichnung Backup-Service den Möglichkeiten nicht gerecht wird.

Dropbox installieren:

Aber eins nach dem anderen. Dropbox ist für Windows, Linux und Mac erhältlich, die Software ist kostenfrei und mitgeliefert werden 2 GB an online-Speicher. Wer mehr Speicher braucht kann diesen käuflich erwerben.

Als erstes läd man sich die Software runter. Unter Linux wird derzeit nur der Ubuntu/Gnome eigene „Datei-Browser“ Nautilus unterstützt, so dass Benutzer der Oberfläche KDE oder Xfce Nautilus und GTK nachinstallieren müssen.

Nach dem Installieren wird man gefragt, ob man bereits Dropbox User ist oder ob man sich registrieren möchte. Als neuer User registrieren wir uns natürlich neu. Wir geben also eine gültige E-Mail Adresse ein, wählen ein Passwort und bestätigen. Dropbox legt per Grundeinstellung einen Ordner im home-Verzeichnis an. Dies kann man jedoch in der Installationsphase ändern. Später wird eine Änderung schwieriger. Ich schlage vor den Dropbox Ordner auf der Daten Partition erstellen zu lassen.
Nachdem alles installiert ist habt Ihr jetzt also einen Ordner mit dem Namen „Dropbox“ (Linux) oder „My Dropbox“ (Windows). In diesem Ordner befinden sich die Unterordner „Private“ „Photos“ und „Share“.

Automatisches Live-Backup:

Jetzt kopieren wir unseren Datenordner, also den Ordner der alle unsere Dokumente, Files, .pdfs, etc. enthält, in den Ordner „Private“. Wenn nun alles geklappt hat, sollte das grüner Synchronisationssymbol blau werden und Dropbox lädt die Dateien auf den Dropbox-eigenen Server. Je nach Datenmenge kann das dauern.

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass alle Dateien hochgeladen wurden. Nun öffnet mal einen Texteditor, schreibt „Test“ und speichert das .txt File in /My Dropbox/Private/ ab. Ihr werdet sehen, dass das File sofort und automatisch auf den Server kopiert wird. Ihr habt also immer(!) eine aktuelle Kopie auf dem Dropbox-Server. Sehr coole Sache, da man sich keine Gedanken mehr um regelmäßige Backups etc. machen muß. Man hat Quasi ein Live-Backup.

Zugriff von anderen Rechnern auf Dropbox:

Was aber, wenn man gerade nicht an seinem Rechner ist, sondern bei Freunden, den Eltern oder im Ausland im Hotel… ohne den eigenen Computer? Und gerade jetzt benötigt man dringend eine Datei auf dem Rechner…

In diesem Fall sucht man sich einen Rechner mit Internetanschluß, tippt in die Adresszeile des Browsers „www.getdropbox.com“ und tippt oben rechts in die Anmeldezeilen seine Mailadresse und sein Passwort. Und schon ist man auf der Benutzeroberfläche des Dropboxservers. Im oberen Teil sieht man die neusten Änderungen im „My Dropbox“-Ordner und in der unteren Hälfte die Ordnerstruktur Eures „My Dropbox“-Ordner. Jetzt klickt mal auf den Ordner „Private“. Uns siehe da, Ihr seht exakt den selben Ordnerinhalt wie auf Eurem Rechner. Selbst das Test-File ist noch da (außer Ihr habt es zwischenzeitlich gelöscht).

Nun könnte Ihr das gesuchte File runter laden und bearbeiten.

Bitte nach dem ausloggen auf einem fremden Rechner den Speicher des Browsers leeren (Firefox: „Extras“ -> „Private Daten löschen“). Dann den Browser runter fahren und noch mal starten. „www.getdropbox.com“ eingeben und schauen, ob oben rechts Eure Anmeldedaten stehen. Wenn ja, noch mal versuchen die privaten Daten zu löschen. Wenn das nicht klappt… Passwort ändern und merken. 😉

Synchronisieren mit anderen Rechnern:

Jetzt wird es spannend. Bisher war Dropbox ja nur ein System um die eigenen Dateien von einem Rechner automatisch zu sichern und per Internetseite erreichbar zu machen.

Nun kann es vorkommen, dass man mehr als einen Rechner hat, aber auf beiden den gleichen Datenbestand haben möchte. Hierzu starten wir den zweiten Rechner (und den dritten und vierten… es gibt da keine Grenzen) und installieren ebenfalls Dropbox von deren Internetseite. Beim Installieren geben wir nun aber an dass wir bereits Kunde sind und tippen die Mailadresse und das Passwort ein mit dem wir uns bei Dropbox anmelden.

Nun wird auch auf diesem Rechner ein Ordner mit dem Namen „Dropbox“/“My Dropbox“ erzeugt und die Daten aus dem Netz automatisch auf den Computer geladen. Ihr habt nach dem Download einen identischen Ordner auf jedem Rechner auf dem Dropbox mit Euren Zugangsdaten installiert wurde. Egal auf welchem Rechner Ihr gerade arbeitet. Sobald ein File geändert wurde oder hinzukam wird es auf dem Server geändert und damit auf jedem Rechner.

Ihr könnt das sehr schön ausprobieren, in dem Ihr 2 Computer mit installierter Dropbox parallel startet und dann auf einem ein Testfile im Dropbox Ordner erzeugt. Kurz Zeit später sagt der 2te Computer, dass er dieses File synchronisiert hat. 🙂

Und jetzt viel Spaß mit der Dropbox!!!

Dropbox got Milsch!

Written by erikmilsch

November 18, 2008 at 10:51 am

Veröffentlicht in Backup, Linux, synchronisieren, Ubuntu, Windows

Lexmark T620 im Netzwerk unter Ubuntu ansprechen

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Hallo zusammen,

im Prinzip ist diese kleine Problemlösung für mehr Drucker als nur den T620 geeignet. Bei mir war es aber nun mal dieser. 🙂

Die Aufgabe:

Ein Lexmark T620 ist bei uns in der Firma im Netzwerk als Drucker angeschlossen. Ich möchte von meinem Ubuntu-Laptop aus auf diesem drucken können.
Die Installation des Lexmark eigenen Treiber brachte nichts, da ich keine Warteschlange etablieren konnte.
Aber ein Workaround brachte…

Die erste Lösung :

Im Firefox einfach mal http://localhost:631 eingeben, und siehe da, es öffnet sich das CUPS, das sogenannte Common UNIX Printing System. Bei mir in der Version 1.3.9.
Sollte dies nicht der Fall sein, bitte mit Synaptic cups-sys nachinstallieren.

Dann auf „Verwaltung“ und dort auf „Drucker suchen“ klicken und siehe da, CUPS zeigt uns den „Lexmark T620 ….“ an. Nun den Drucker mit „Drucker hinzufügen“ hinzufügen…. entsprechend benennen und bei Modell/Treiber „Lexmark T640 Foomatic/Postscript (recommended) (en)“ auswählen.
Der letzte Klick auf „Drucker hinzufügen“ stellt die Installation fertig.
Jetzt noch die Druckeroptionen festlegen (wie DinA4 etc.) und schon können wir drucken.

Das einzige was ich noch nicht geschafft habe ist unser zweites Papierfach anzusprechen.

Die zweite Lösung :

Nach einer kurzen Suche im Internet nach der .ppd Datei für den T620 habe ich folgende gefunden :

LEXT620.PPD

Und nun macht bitte folgendes… ladet den oben gelinkten Treiber herunter, und speichert ihn am besten in einem neu erstellten Ordner „Lexmark“ in Eurem Home-Verzeichnis.

Dann statt den Treiber „Lexmark T640 Foomatic/Postscript (recommended) (en)“ zu wählen entscheidet Ihr Euch darunter für die Option „Oder stellen Sie eine PPD Datei bereit“ und sucht mit „durchsuchen“ die LEXT620.PPD.

Danach einfach wie oben die Bruckeroptionen einstellen. Nun könnt Ihr sogar weitere Papierschächte anwählen und und und. Bitte geht sicher dass auch DinA 4 gewählt ist.

CUPS got Milsch!

Written by erikmilsch

November 13, 2008 at 1:54 pm

Veröffentlicht in CUPS, Drucker, Lexmark, Linux, T620, Ubuntu

Upgrade versteckt… Xubuntu 8.04 auf 8.10 upgraden

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Hallo zusammen,

wer sich von Euch mit Xubuntu, der Ubuntu Variante mit Xfce, beschäftigt wird wahrscheinlich ein ähnliches Problem gehabt haben wie ich. Auf dem Laptop ist 8.04 installiert, die Homepage besagt vollmundig dass man nur den Update Manager starten muß und schon würde 8.10 eingespielt…. aber nichts dergleichen passiert. Ein paar kleine Software Updates, aber das war es dann auch schon. Kein Upgrade.

Woran liegt es?

Nun, wenn wir unter „System“ die Applikation „Software Sources“ starten fällt auf, das nur bei „Long Term Support“ ein Upgrade gestartet wird. Wenn wir hier auf „Normal releases“ wechseln und den Apdater starten… wird 8.10 als Option angezeigt. Hipp hipp hurra…

Trotzdem, verstecken von Upgrades got no Milsch!

Written by erikmilsch

November 12, 2008 at 10:29 pm

Veröffentlicht in 8.04, 8.10, Linux, Upgrade, Xubuntu