Got Milsch?

Komplizierte Welt, einfache Lösungen

Archive for Mai 2010

2 Laptops – 2 Betriebssysteme – 1 Tastatur und Maus

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Hallo zusammen,

nachdem ich noch ein altes Acer Travelmate 620 Laptop rumfliegen hatte (mit dem ehrenwerten Betriebssystem Windows XP) dachte ich, es wäre doch mal nett zu versuchen, beide zusammen mit einem Satz externer Tastatur und Maus zu betreiben.

Quasi ein Dual-Monitor Setting, mit dem Unterschied, dass am 2ten Monitor noch ein ganzer Rechner hängt. 😉

Eine kurze Recherche ergab, dass es ein kleines Programm namens Synergy gibt, dass nicht nur dazu dient mehrere Rechner mit einer Tastatur/Maus zu bedienen sondern als Besonderheit sogar Plattform unabhängig ist. Es läuft also unter Windows, MacOS und Linux.

Und es ist Open Source. Somit ist es quasi für mich geschrieben worden. 😉

Als erstes habe ich unter Ubuntu mit Synaptic Synergy und QuickSynergy (eine GUI für Synergy) installiert.

Danach dann auf dem Acer die .exe runtergeladen und ebenfalls installiert.

Dann noch beide Programme gestartet, die jeweiligen IP Adressen der Rechner wechselseitig zugewiesen (192.168.0.4 bzw. 192.168.0.5) und auf dem Ubuntu Rechner unter QuickSynergy noch den linken und den rechten Bildschirm definiert.

Das war’s dann auch schon. Läuft wie geschmiert.

Und als Gimick wird sogar die Zwischenablage übergeben. Also URLs von einem auf den anderen Laptop zu übertragen ist kein Problem. 🙂

Syngergy got Milsch!

Written by erikmilsch

Mai 21, 2010 at 9:21 pm

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Google Wave jetzt offen für alle

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Hallo zusammen,

nun ist es also soweit : Google Wave, der extrem gehypte Google-Service aus dem Jahre 2009 ist für jeden zugänglich.

Einfach auf https://wave.google.com klicken und mit dem eigenen Google Account einloggen.

Et voilá….

Am besten lest Ihr vorher mal Gina Trapanis Guide zu Google Wave : www.completewaveguide.com

Ihr könnt das kostenfrei auf der Seite lesen oder gegen cash als .pdf runter laden.

Also, probiert es aus  und… viel Sapß!

Wave got Milsch!

Written by erikmilsch

Mai 19, 2010 at 11:16 pm

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Gloobus-preview unter Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

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Hallo zusammen,

seit einigen Tagen bin ich ja nun mit Lucid Lynx unterwegs und es gefällt mir immer mehr. Schneller Start (Bootzeit ca. 25 sec.), super stabil und optisch sehr schön geraten.

Apropos Optik, ja, Ihr habt ja Recht, es ähnelt immer mehr Mac OSX. Na und? Mir persönlich hat die Apple-Optik schon immer sehr gut gefallen. Besser als das was aus Redmond kam. 🙂

Nun bin ich vor ein paar Monaten auf einen kleinen und schlanken Media-Viewer gestossen, den ich schon unter Karmic installierte, der aber nie richtig ins laufen kam. Leider hab ich auch nie so recht raus gekriegt warum.

Ich spreche von Gloobus-preview.

Dieser kleine Viewer ist nicht nur schick und per Leertaste einfach aufzurufen und zu killen, sondern er unterstützt auch noch wahnsinnig viele Formate:

Images: jpeg / png / icns / bmp / svg / gif / psd / xcf
Documents: pdf / cbr / cbz / doc / xls / odf / ods / odp / ppt
Source: c++ / c# / java / javascript / php / xml / log / sh / python
Audio: mp3 / ogg / midi / 3gp / wav
Video: mpg /avi / ogg / 3gp / mkv / flv
Other: folders / ttf / srt / plain-text

Und ja, er spielt die Videos und Musikdateien auch tatsächlich ab.

Bevor wir aber nun Gloobus installieren, schauen wir erst mal im Synaptic Paketmanager, ob Nautilus Elementary 2.3 installiert ist.

Wenn nicht holen wir das als erstes nach (das ist nämlich zwingend notwendig, wenn Gloobus preview nahtlos laufen soll).

Dazu ein Terminal öffnen und folgende Befehle eingeben:

sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
nautilus -q #restarts nautilus

Mit dem letzten Befehl wird Nautilus gekillt und neu gestartet.

Wenn Ihr Nautilus jetzt öffnet, könnt Ihr eine leicht geänderte Optik feststellen. Sonst verhält er sich aber ziemlich gleich.

Nun installieren wir Gloobus-preview.

Als erstes wird die PPA hinzugefügt.

sudo add-apt-repository ppa:gloobus-dev/gloobus-preview

Danach dann die eigentliche Befehlskette für die Installation:

sudo apt-get update && sudo apt-get install gloobus-preview

Und das war es dann auch.

Öffnet den Nautilus, sucht Euch z.B. Euren Foto-Ordner, klickt ein Foto einmal an, so dass es grau hinterlegt ist, und drückt die Space-Taste… tataaaaaa

Gloobus-preview got Milsch!

Written by erikmilsch

Mai 7, 2010 at 8:35 pm

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WLAN Chip in Amilo PA 2548 funktioniert nicht

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Hallo zusamman,

Anfang Mai habe ich meinen Laptop auf Ubuntu 10.04 Lucid Lynx umgestellt. Im Prinzip war ich begeistert. Schöne, aufgeräumte neue Optik, schneller Ladezeiten, Grub 2 Bootloader und so weiter und so weiter. Einige Tage lief auch alles 100%ig, bis dann eines Tages das WLAN Zeichen oben rechts in der Leiste nur noch ein rotes Ausrufezeichen anzeigte.

Ich tippte erst auf Ubuntu, bootete also neu, startete Vista und erlebte die Überraschung. Auch unter Vista kein WLAN. Der Chip wurde, wie auch unter Linux, erkannt, der Treiber geladen und kein Fehler angezeigt. Aber ich konnte keinen einzigen Accesspoint sehen. Auch der Versuch meinen Router als „Hidden Accesspoint“ einzutragen brachte keinen Erfolg.

Also hab ich versucht mit einer Live-CD von Ubuntu 10.04 und 09.10 den Chip zum Laufen zu bringen. Kein Erfolg. Und ich wurde langsam aber sicher sauer.

Die freundlichen Jungs und Mädels von http://www.ubuntuforums.org haben mir dann geholfen.

Der Befehl dmesg | tail -50 ergab folgende Ausgabe :

[18443.610705] ath5k phy0: gain calibration timeout (2412MHz)
[18444.000794] ath5k phy0: gain calibration timeout (2417MHz)
[18444.394680] ath5k phy0: gain calibration timeout (2422MHz)
[18444.792705] ath5k phy0: gain calibration timeout (2427MHz)
[18445.177332] ath5k phy0: gain calibration timeout (2432MHz)
[18445.561432] ath5k phy0: gain calibration timeout (2437MHz)
[18445.959752] ath5k phy0: gain calibration timeout (2442MHz)
[18446.356389] ath5k phy0: gain calibration timeout (2447MHz)
[18446.750180] ath5k phy0: gain calibration timeout (2452MHz)
[18447.131620] ath5k phy0: gain calibration timeout (2457MHz)
[18503.612165] __ratelimit: 4 callbacks suppressed

Es sah also so aus, als wäre der Receiver nicht da, keine einzige „g“ Frequenz wurde erfolgreich kalibriert.

Also Rechner aus, Akku raus, Stromkabel abziehen, einmal auf die ON/OFF Taste drücken um die Kondensatoren zu entladen und dann 1 Stunde warten.

Danach Akku rein, Stromkabel dran, Rechner unter Linux booten und …

heppa… WLAN ist wieder da.

Man merke, einmal den Rechner ganz vom Strom trennen kann Wunder wirken.

Und dmesg got milsch!

Written by erikmilsch

Mai 6, 2010 at 5:57 pm

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