Got Milsch?

Komplizierte Welt, einfache Lösungen

Archive for Februar 2009

Terminfindung für Gruppen mit Doodle

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Hallo zusammen,

heute werde ich über einen Webservice berichten, mit dem ich unsere 20-jährige Abiturfeier erfolgreich organisiert habe und der sich für alle Arten von Terminfindungen für Gruppen eignet.

Der Service ist, anders als die meisten, nicht in den USA beheimatet sondern… in der Schweiz. Genau: Wer hat’s erfunden?

Er nennt sich doodle, benötigt keinerlei Anmeldung, Datenpreisgabe oder sonstige Eingabe von vertraulichen Daten. Noch nicht mal die E-Mail ist zwingend erforderlich, was in meinen Augen ein absolutes Novum und ein Killerargument ist.

Aber fangen wir von vorne an. Nehmen wir einmal an wir möchten ein Treffen für eine Gruppe von 20 Leuten organisieren und zeitlich koordinieren. Wir legen Wert darauf dass entweder alle oder zumindest soviele wie möglich kommen können und wir habenkeine Lust darauf, die einzelnen Terminwüscnhe per Mail zu erhalten und dann eine eigene Tabelle zu erstellen. Also gehen wir zu :

www.doodle.ch

Uns erwartet folgende Homepage

Wenn Ihr hier auf „Einen Termin finden …“ klickt erscheint folgende Page :

Hier können wir nun den Titel unserer Umfrage (z.B.: „Abi 89 – 20 jähriges“ oder „Test“), eine Beschreibung, den eigenen Namen und (optional) die eigene Mail-Adresse eingeben. Wie gesagt, die Mail-Adresse ist nicht zwingend notwendig, genau so wenig wie der korrekte Name.

Dann einfach auf „Weiter“ klicken.

Jetzt könnt Ihr die gewünschten Tage auswählen. Wenn der Monat nicht reicht einfach über die Pfeile rechts und links von Februar durch das Jahr manövrieren. Die gewünschten Tage einfach anklicken, sie werden dann grün hinterlegt.

Jetzt müßen noch die Uhrzeiten spezifiziert werden. Hierzu klickt Ihr bitte auf „Weiter“.

Ihr könnt hier die Anfangszeiten angeben (z.B. 17.00), aber auch Zeiträume (z.B. 10.00 – 11.30) und das ganze auch mit Ortsangaben verknüpfen (z.B. 10.00 – 11.30 Raum A110).

Wenn ihr jetzt auf „Optionen“ klickt könnt Ihr noch ein paar grundsätzliche Entscheidungen über das Verhalten von doodle treffen.

Klickt die gewünschten Optionen an und geht auf „Fertigstellen“ und schon ist die Umfrage bereit.

Hier hseht Ihr nun 2 Links, einen für die Teilnahme und einen für die Verwaltung. Den ersten schickt Ihr an die Teilnehmer. Über diesen Link können sie an der Umfrage teilnehmen und Ihre passenden Termine ankicken.
Über den zweiten Link könnt Ihr die Umfrage verwalten, also ändern oder löschen.

Wenn Ihr nun den Teilnahmelink anklickt erscheint folgende Page

Hier kann der Teilnehmer seinen Namen angeben und die passenden Termine anklicken.

Die gewählten Termine wurden mit einem Häckchen versehen. Durch einen Klick auf „Speichern“ wird das Ganze … genau, gespeichert.

Die letzte Zeile in der Abstimmung gibt die Anzahl der Teilnehmer, die an dem jeweiligen Termin können, an.

So, und nun viel Spaß mit doodle.

doodle got Milsch!

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Written by erikmilsch

Februar 18, 2009 at 1:30 pm

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Ordner ausserhalb von Dropbox synchronisieren

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Hallo zusammen,

eine der Nachteile von Dropbox, zumindest bisher, war, dass man nur Ordner innerhalb des my_dropbox Folders synchronisieren konnte.
Nun hat sich zwar bei Dropbox selber nichts geändert, aber mit ein paar Tricks kann man Dropbox „überlisten“.

Hierzu muß man eigentlich nur eine sogennante symbolische Verknüpfung erstellen. Eine symbolische Verknüpfung ist im Prinzip eine Verknüpfung, die auf eine andere Datei oder einen anderen Ordner verweist.

Unter Windows erstellt man solche symbolischen Links mit:

<font color="#33cc00">c:\>mklink /d "C:\Benutzer\Dokumente\Dropbox\Ordner_ausserhalb_Dropbox" "D:\Pfad\Ordner_ausserhalb_Dropbox"<br /></font></pre>Unter Linux und MacOS X verwendet man folgenden Befehl :<br /><br /><pre style="color: rgb(51, 204, 0);">ln -s <font>/Pfad/Ordner_ausserhalb_Dropbox</font> <tt>~/Dropbox/</tt><font>Ordner_ausserhalb_Dropbox</font><br />

Der Tip kommt übrigens vom Dropbox Wiki.

Wie schon mal gesagt, Dropbox got Milsch!

Written by erikmilsch

Februar 17, 2009 at 10:29 am

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Unter Vista formatiert und nun nicht mehr lesbar…?

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Die wenigsten wissen, dass mit Auslieferung des Service Pack 1 für Vista auch gleichzeitig ein neues Dateisystem für die Formatierung von Datenträgern, genauer gesagt Speicherkarten und USB Sticks, ausgeliefert wurde. Das Dateisystem heißt exFat, oder auch FAT64, und hat diverse Voteile gegenüber NFTS und FAT32. So zum Beispiel eine deutlich erhöhte Dateigröße, nämlich 16 Exabyte und Clsutergrößen von 32 MByte.

Es hat aber auch einen gewaltigen Nachteil. Datenträger die mit exFat formatiert wurden können nur von Vista und evtl. noch Windows CE 6.0 gelesen werden.

Anders ausgedrückt, wenn Ihr eine Speicherkarte unter Vista SP1 mit exFat formatiert, erwartet nicht, dass Euer Handy/PDA/Kamera die Karte erkennt. In der Regel wird ein „Datenträger nicht formatiert“ angezeigt. Dann kann mit der Zeit nerven.

Wenn Ihr also bei der Lesbarkeit für verschiedene Systeme auf Nummer sicher gehen wollt, dann formatiert die Datenträger mit NTFS oder besser noch FAT32.

exFat did not get Milsch!

Written by erikmilsch

Februar 16, 2009 at 4:52 pm

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Und wieder Hardwareverschlüsselung von USB Festplatten geknackt

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Hallo zusammen,

gerade eben bin ich über einen Artikel auf heise.de gestolpert.

Wiedereinmal wurde hier mit einfachsten Mitteln, sprich Linux Betriebssystem, Diskeditor, dd und ein bisschen Nachdenken, die Hardwareverschlüsselung einer externen USB Festplatte geknackt. Diesmal war es die Staray S des Herstellers, chinesischen, Raidon.

Wenn man sich den Artikel durchliest ist es schon erschreckend wie einfach das ganze gelang. Im Umkehrschluss also wie billig und primitiv sich diese „Kryptografie“ darstellt.

Immer wieder liest man von solchen einfachen Entschlüsselungen, so z.B. hier und hier.

Da fragt man sich doch gleich, warum nicht auf eine Hardwareverschlüsselung, die eigentlich keine ist, verzichtet wird und statt dessen auf Software Methoden vertraut wird. Gerade z.B. die Full-Disk Encryption über Truecrypt bietet hier einen fantastischen Schutz. Läuft sowohl auf Windows, als auch Linux oder Mac OS X.

Tja, und damit Truecrypt got Milsch!

Billige Hardwareencryption not!

Written by erikmilsch

Februar 2, 2009 at 4:29 pm

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