Got Milsch?

Komplizierte Welt, einfache Lösungen

Archive for Oktober 2008

Money for nothin‘ – and cheques for free?

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In letzter Zeit häuften sich ja immer wieder die Schlagzeilen, dass die EZB einen Tender in Höhe von 100, 200 usw. Milliarden(!) Euro an die Banken zuteilt. Was heißt das nun genau? Wird dort einfach Geld gedruckt? Und was kostet das die Banken, oder kriegen die den Scheck, quasi Hartz IV ähnlich, als Unterstützung?

Love me, Tender…

Tender wird im englischen ein Angebot oder eine Ausschreibung genannt, hat also indirekt tatsächlich etwas mit der maritimen Variante, dem Versorgungsschiff, zu tun.

Die Tender sind Teile des Offenmarktgeschäfts der EZB, mit der sie hauptsächlich die Zinsen und die Liquiditätslage der Banken steuert. Die Geschäftsbanken erhalten hierdurch den Hauptteil Ihres Geldes, jedoch gegen Hinterlegung von Sicherheiten, in der Regel bonitätsstarke Wertpapiere wie Staatsanleihen.

Es wird zwischen Haupttender, Basistender und Schnelltender unterschieden.

Über den Haupttender refinanzieren sich die verschiedenen Banken hauptsächlich. Dieser wird über eine Laufzeit von i.d.R. 1 Woche und das sog. amerikanische Auktionsverfahren zugeteilt. D.h. dass jeden Bank ein Angebot über den Zinssatz macht, zu dem sie bereit ist sich das Geld bei der EZB zu leihen. (Warum Banken sich überhaupt Geld von der EZB leihen werde ich in einem späteren Artikel beschreiben).

Hierdurch wird sichergestellt, dass diejenigen Banken, die das Geld am dringendsten brauchen und damit auch bereit sind höheren Zinsen zu zahlen, es auch bevorzugt erhalten. Haupttender werden normalerweise jede Woche angeboten. Das Bieterverfahren läuft über E-Mail und PIN.

Der Basistender dient der längerfristigen Refinanzierung. Er wird nur jeden Monat angeboten, dafür mit einer Laufzeit von 3 oder 6 Monaten. Beide Tender werden von den nationalen Zentralbanken durchgeführt.

Im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten Tendern dient der Schnelltender zur Feinjustierung bei Liquiditätsschwankungen und wird somit nur im Bedarfsfall durchgeführt. Ausschreibung und Abwicklung läuft hier in ca. 1-2 Stunden ab und es wird nicht selten nur eine begrenzte Zahl von Kreditinstituten berücksichtigt. Die Laufzeiten sind hier nicht festgelegt, sondern können sich von Fall zu Fall ändern. Diese Tender können sowohl Geld zu- als auch abführen.

In der Zeit vom 04. Jan. 2008 bis 9.Okt. 2008 wurden 41 Haupttender mit einer Laufzeit von 7 Tagen und Zinssätzen von 4,21 und 4,96 %, sowie 19 Basistender mit Laufzeiten von 90 und ca. 180 Tagen bei Zinssätzen von 4,23 bis 5,76 % durchgeführt.

Die Tendergrößen lagen dabei bei den Haupttendern zwischen 128 Milliarden und 250 Milliarden Euro, bei den Basistendern zwischen 25 und 120 Milliarden Euro. Regelmäßig war der nachgefragte Betrag durch die Kreditinstitute höher, teilweise sogar doppelt so hoch.

(Quelle: http://www.bundesbank.de/download/presse/publikationen/REFD.pdf)

Am 09.10.2008 wurde dagegen z.B. ein Schnelltender in Höhe von 24,682 Milliarden Euro bereitgestellt, für den 99 Bieter (Kreditinstitute) mit boten. Hier handelte es sich allerdings um einen sog. Mengentender, d.h. es wurde nicht ein gewünschter Zinssatz geboten, sondern die gewünschte Menge. Die Laufzeit betrug 6 Tage bei einem festgelegten Zinssatz von 3,75%.

(Quelle : http://www.bundesbank.de/download/gm/tender/2008/20081009QT.pdf)

Somit wird folgendes klar, die Banken erhalten das Geld nicht kostenfrei, sondern müssen dafür einen bestimmten Zinssatz entrichten und Sicherheiten hinterlegen.

Die Tender dienen dazu, die Liquiditätslage zu steuern.

Wo kommt das Geld nun her? Nun, es ist nicht so, dass hier Papiergeld wie wir es kennen verschoben wird. Das wäre logistisch gar nicht möglich, außerdem könnten mehrere zig- oder gar hunderte Milliarden Euro so schnell gar nicht gedruckt werden. Auch ändert sich der reale Bargeldbedarf einer Volkswirtschaft kurzfristig nur minimal, wenn überhaupt nennenswert.

Geld ist inzwischen zum größten Teil nur noch virtuell vorhanden. Als Bits und Bytes in Bankcomputern, was wir dann beim Blick auf unser Konto als Kontostand wahrnehmen. Wenn jetzt Kunde KA der Bank BA einen Betrag an Kunden KB der Bank BB überweist, dann wird auf dem Konto der Bank BA bei der Notenbank dieser Betrag auf das Konto der Bank BB überwiesen. Diese schreibt es dann wiederum dem Kunden KB auf seinem Konto gut. Somit kann es passieren, dass manche Banken mehr Geld bei der Notenbank hinterlegt haben, als von der Notenbank gefordert (die sog. Mindestreserve).

Dieser Überschuss wird in normalen Zeiten wiederum von dieser Bank an eine andere Banken verliehen, die gerade nicht genug hinterlegt haben. Da sich zur Zeit die Kreditinstitute aber gegenseitig nicht trauen, verleihen sie ihr Geld auch nicht, sondern horten es bei der EZB. Somit droht manchen Banken ein Liquiditätsengpass, teilweise mit ernsten Folgen.

Hier kommt die EZB ins Spiel. Sie leiht den klammen Banken Geld und bekommt, wie oben beschrieben, im Gegenzug Wertpapiere. Es wird also in dem Sinne kein neues Geld erschaffen, sondern es werden nur Vermögenswerte verschoben. Die notleidende Bank erhält eine Buchung mit der Ihre Einlage bei der EZB erhöht wird (und somit wieder die Mindestgröße erreicht), die EZB erhält eine Buchung mit den Wertpapieren als Pfand.

Die Notenbank kann Kreditgeschäfte aber auch ohne Pfand betreiben, hier ist dann die Geldschöpfung theoretisch unbegrenzt. Allerdings kann sie ja auch durch Schnelltender wieder dem Markt Liquidität entziehen.

Written by erikmilsch

Oktober 15, 2008 at 2:55 pm

Veröffentlicht in Banken, EZB, Finanzkrise

Humor bei der Flugzeugwartung

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Wer glaubt dass die Flugzeugwartung eine staubtrockene Angelegenheit ist wird durch diese, angeblich von Quantas stammenden, Wartungsberichte eines Besseren belehrt. Selbst wenn es nur erfundene Berichte sind, sie sind definitiv gut erfunden.

Problem: Testflug OK, Landung mit Autopilot sehr hart.

Lösung: Landung mit Autopilot bei diesem Flugzeugtyp nicht installiert

Problem: Hinweis auf undichte Stelle an der rechten Seite.

Lösung: Hinweis entfernt.

Problem: Maus im Cockpit.

Lösung: Katze installiert.

Problem: Bereifung innen links muss fast erneuert werden.

Lösung: Bereifung innen links fast erneuert.

Problem: Im Cockpit ist irgendetwas locker.

Lösung: Wir haben im Cockpit irgendetwas wieder fest gemacht.

Problem: Antrieb 3 fehlt.

Lösung: Antrieb 3 nach kurzer Suche an der rechten Tragflache gefunden.

Problem: Geräusch hinter dem linken Panel. Klingt wie kleiner Mann mit Hammer.

Lösung: Kleinem Mann den Hammer abgenommen.

Problem: Drei Kakerlaken im Cockpit.

Lösung: Eine Kakerlake erwischt, eine verwundet, eine davongekommen.

Problem: DME ist unglaublich laut.

Lösung: DME auf glaubwürdige Lautstärke eingestellt.

Problem: Vermute Sprung in der Scheibe.

Lösung: Vermute, Sie haben Recht.

(Quelle : Spiegel-Online, 15.10.08)

Quantas got Milsch! 😉

Und noch ein Skectch der Monty Pythons : How to irritate Passangers

Written by erikmilsch

Oktober 15, 2008 at 10:53 am

Veröffentlicht in Fun

Die Finanzkrise – Alter Schwede!

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Heute scheint ein Massaker an den europäischen Börsen abgemachte Sache zu sein. Gibt es dafür wirkliche Gründe? Etwas was diesen Sturz gen Süden erklärt? Nein, wie immer wenn blanke Panik an den Märkten herrscht gibt es keine neuen negativen Nachrichten. Es ist wie in einer Stampede, ein paar laufen wie verrückt vorne weg und die Herde folgt, blind und schnell. Wer sich davor stellt und sie aufhalten will…. hat Pech.

Alle Welt spricht inzwischen von der Bankenkrise und dass dies das Ende der Wirtschaft sei wie wir sie kennen. Etwas Vergleichbares hat es noch nie gegeben und Schuld sind die Banker und Ihre neuen, komplizierten Produkte die selbst die Risikomanager der Banken nicht mehr verstanden haben. Aber ist das wirklich so? Ist das alles so neu?

Schauen wir uns mal Schweden vor über 20 Jahren an. In den 80er Jahren boomte es in Schweden gewaltig. Die Realzinsen und das geltende Steuerrecht sorgten dafür, dass Investitionen in Immobilien sehr lukrativ erschienen. Da die Einkommensteuer in Schwede sehr hoch war und man bis zu 50% der Kreditzinsen steuerlich geltend machen konnte stiegen durch die hohe Nachfrage nach Immobilien deren Preise. Im selben Zeitraum wurden die Banken bei der Vergabe von Krediten immer sorgloser. Zusätzlich machte die hohe Inflation das Aufnehmen von Krediten interessanter. Dies führte zu einer weiteren Verschärfung der Immobilienblase. Allein zwischen 1987 und 1993 wurden Immobilien im Wert von 400 Mrd. Kronen gebaut. Der größte Teil voll beliehen. Bis dahin kommt uns das doch irgendwie bekannt vor, oder? Was fehlt sind die spannenden und hoch komplizierten Finanzinstrument die heute so verteufelt werden. Aber das Grundszenario ist das gleiche.

Anfang der 90er Jahre dann platzte die Blase. Die Konjunktur schwächte sich ab, die Immobilienpreise fielen und die schwedische Krone kam unter Druck (wo steht der Dollar zur Zeit ggü. dem Euro?). 1990 mußte dann die erste Bank Konkurs anmelden. Im Herbst 1991 dann erfasste die Krise auch die erste Großbank, die Nordbanken, heute Nordea. Das zu dem Zeitpunkt zum größten Teil in staatlichem Besitz stehende Kreditinstitut wurde komplett verstaatlicht und 1993 mit der ebenfalls am Rande des Ruins stehenden und ebenfalls verstaatlichten Götabanken verschmolzen.

Zu diesem Zeitpnukt saßen die schwedischen Banken auf faulen Krediten in der Höhe von knapp 200 Mrd. Kronen. 1992 stand dann auch die erste Sparkasse vor dem aus. Alles in allem wurden die faulen Kredite der Banken in sogen. Bad Banks ausgelagert. Am 24. September 1992 erweiterte die schwedische Regierung dann Ihre Garantien auf alle(!) Banken und für alle(!) Gläubiger. Diese Maßnahme stellte das Vertrauen in die Banken wieder her.

Was folgte war eine komplett umgekrempelte Bankenlandschaft. Vier große Banken teilten sich den größten Teil des Marktes. Hierdruch war der Wettbewerb wie man Ihn vorher kannte praktisch verschwunden. Die Banken war dadurch in der Lage ihre Gewinnmargen massiv zu erhöhen und konnte somit einen Teil ihrer Verluste recht schnell ausgleichen. Parallel dazu wurden Rationalisierungsmaßnahmen eingeleitet mit der Folge das kurze Zeit später Schwedens Banken zu den ertragreichsten der Welt gehörten.

Die Kosten dieser Rettungsaktion für den schwedischen Staat beliefen sich mit 65 Mrd. Kronen zunächst auf ca. 4% des Bruttoinlandproduktes. 1997 hatte sich durch die erstarkte Wirtschaft dieser Wert auf 2% reduziert. Inzwischen haben neuere Studien ergeben, dass der schwedische Staat sogar mit einem kleinen Plus aus der Sache gekommen ist.

Natürlich läß sich dieses Beispiel nicht eins zu eins auf die jetzige Situation übertragen, aber es hilft meiner Meinung nach die Sache etwas weniger fatalistisch zu sehen. Ausserdem schärft es den Blick auf ein potentiell lukratives Investment. Die überlebenden Banken. 🙂

Darum : Banken will get Milsch!

Interessante Lektüre :

Im Gespräch: Bo Lundgren: „Ich hätte nie gedacht, dass wir das nochmal machen müssen“

Wie andere Länder ihren Banken aus der Klemme helfen, Handelsblatt 18.03.2008

Written by erikmilsch

Oktober 10, 2008 at 1:08 pm

Veröffentlicht in Börse, Finanzkrise

Einfaches starten von Programmen und finden von Files – Launchy

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Diesmal stelle ich Euch ein Programm vor, dass zu den ersten zählt welches ich auf einem neuen System installiere. Es hat meinen Arbeitsablauf extrem erleichtert. Das Programm nennt sich Launchy, liegt aktuell in der Version 2.1.2 vor und ist für Windows und Linux zu haben.

Kurz umschrieben ist Launchy unter anderem ein sog. Application / File Launcher und dient dazu sowohl Programme also auch Datei wie z.B. Dokumente, Texte, Präsentationen oder .pdf-Files zu finden und auf den Bildschirm zu bringen. Einmal installiert indexiert es automatisch den Ordner mit den installierten Programmen. Da man aber weitere Ordner zum indexieren angeben kann und auch die File-Endungen frei wählen kann (z.B. .doc, .pdf, .txt, .odt und so weiter) sind dem Indexieren keine Grenzen gesetzt.

Durch die Tastenkombination Alt+Leetaste wird die Eingabemaske von Launchy auf den Schirm geholt. Dort kann man dann den Namen des Programms oder des Files welches man sucht eingeben. Interessant ist, dass Launchy bereits bei der Eingabe der ersten Buchstaben evtl. passende Vorschläge macht. Will man also Beispielsweise den Firefox öfnnen so tippt man :

Alt+Leertaste (zum Öffnen von Launchy)

Fir (und nun sollte bereits das Wort Firefox mit dem entsprechenden Symbol angezeigt werden)

Enter (Firefox startet)

--2008-10-09--20-09-52.jpg

Soweit, so gut. Das ist nicht wahnsinnig viel, andere Programme können das auch, bzw. das selbe Ergebnis könnten man mit Shortcuts auch erreichen. Schauen wir uns also die Erweiterung auf andere Ordner und Filearten an. Dazu rufen wir die Eingabemaske wieder mit Alt+Leertaste auf und klicken dann mit der rechten Maustaste in das Eingabefeld von Launchy. Es erscheint ein kleines Menü und wir wählen „Options“. Sollte das Menü nicht gleich erscheinen, klickt etwas näher am Rand.

Dieses Fenster sollte erscheinen und wenn Sie auf Catalog klicken solltet Ihr obiges Bild sehen. Bei mir ist der Ordner „D:\erik“ markiert und auf der linken Seite erkennt Ihr die von mir eingetragenen Filekürzel. Das bedeutet dass Launchy innerhalb dieses Ordners alle Files mit diesen Kürzel erkennt und sich merkt. Unterhalb der Auflistung findt Ihr noch den Haken bei „Include directories“ was nichts anderes bdeutet, als dass Launchy auch gleich alle Subordner mit scannt. Noch etwas darunter ist der Eintrag „Index has 13199 Items“ zu lesen. Er hat also eine ganze Menge an Files katalogisert. Wenn ich jetzt einfach mal „Test“ eingebe seht Ihr, dass verschiedene Dateien und auch Ordner die „test“ enthalten angezeigt werden.

Launchy_Test.jpg

Nicht alle passen 100%ig, aber Launchy ist lernfähig und die Treffergenauigkeit nimmt mit der Zeit sehr zu. Häufig gebrauchte Files oder Ordner werden dann als erstes angezeigt. Wenn wir also den 2ten Ordner von unten öffnen wollten „Test for Echo“ dann würden wir mit den Cursortasten nach unten fahren bis dieser blau unterlegt ist und dann Enter drücken. Der Explorer würde aufgehen und der Ordner wäre geöffnet. Bei der nächsten Eingabe von „Test“ wäre der Ordner in der Liste weiter oben bis er irgendwann, wenn Ihr immer nur diesen Ordner öffnen, an oberster Stelle wäre und Ihr nur noch „test“ gefolgt von Enter tippen müßten.

Eine weitere nette Anwendung von Launchy ist der eingebaute Taschenrechner. Holt den Launchy nach vorne, und tippt mal 14+7 ein.

14und7.jpg

Das Ergenis ist korrekt, beachtet aber, dass die amerikanische Notation verwendet wird. Das bedeutet dass das Kommazeichen durch einen Punkt ersetzt werden muß. „10,25“ wird also „10.25“ eingegeben.

Eine weitere Funktion ist die „mailto“ Funktion. Hierzu gebt einfach mal „mailto“ ein, drücken dann Tab und gebt dann die Mailadresse ein.

Launchy_Mailto.jpg

Ergebnis :

Launchy öffnet automatisch eine neue Mail mit Eurem Mailprogramm und überträgt die Mailadresse in das Adressfeld.

Weitere Möglichkeiten finden Sie unter „Options“ -> „Plugins“

Falls Ihr Euch wundert dass mein Eingabefeld etwas anders aussieht als Eures, klickt mal bei „Options“ auf „Skins“. 🙂

Launchy got definitive Milsch!

Written by erikmilsch

Oktober 9, 2008 at 8:06 pm

Veröffentlicht in Freeware, Linux, Open Source, Productivity, Windows

Blogging Software für den Blogger-Service von Google

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Hallo zusammen,

dies ist mein erster Blogeintrag, den ich mit der Freeware Zoudry Raven erstelle. Die originale Web-Schnittstelle von Google ging mir zunehmend auf die Nerven, da eine saubere Platzierung z.B. von Bildern nur über try and error verlief. Ausserdem ist das offline bloggen faktisch nicht möglich.

Nach der Installation, bei der man nach den Zugangsdaten seines Blogs und seiner Bilderquelle gefragt wird, erscheint folgender Startbildschirm :

Wie Ihr sehen könnte ist mein Blogzugang schon eingepflegt. Raven holt sich automatisch bereits existierende Postings und speichert sie lokal auf dem Computer.

Es scheint also ein ganz nützlicher Helfer zu sein.

Was sich jedoch gerade gezeigt hat ist, dass bei einer Verkleinerung des Screenshots alles prima funktioniert, jedoch bei einer schnliessenden Vergrößerung das Bild nicht in der gewählten Größe dargestellt wird (bei mir ein resize von 250×250 auf 400×400).

Wenn man aber einmal auf „Prewiew“ geht und wieder zurück auf Design ist das Problem behoben. Also nur ein minor-bug.

Sollte das Publishen dieses Artikels ohne Probleme funktionieren werde ich Raven wohl erstmal ausschliesslich verwenden.

In diesem Fall müßte ich dann schreiben :

Raven got Milsch!

Written by erikmilsch

Oktober 9, 2008 at 1:53 pm

Veröffentlicht in bloggen, Freeware, Software, Windows

Ersatz für Adobe Acrobat Reader

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Ich denke mal die meisten von Euch werden aus guter alter Gewohnheit zum Öffnen eines .pdf-Files den in der Regel von Anfang an mitgelieferten oder durch irgendeine Software mitinstallierten Adobe Reader verwenden. Was bei der Verwendung des Programmes auffällt ist vor allem die Zeit die es braucht bis zum ersten Mal ein .pdf geöffnet ist und der Speicher den das Program dabei verbraucht. Foxit ist lediglich 2,55 MB groß, im Gegensatz zu um die 20 MB beim Adobe Reader.

Auf der Suche nach einer Alternative war der Foxit PDF Reader das beste was mir passieren konnte. Schnell, leicht und einfach zu installieren und zu bedienen. Derzeit aktuell ist die Version 2.3.3309. Über den Link oben kommt Ihr auf die Seite von Foxitsoftware, dort klickt Ihr bitte auf „Download Foxit Reader 2.3 (Installer: .exe, 2.57 MB)“ und kurze Zeit später habt Ihr die Installations-.exe auf Eurem Rechner. Durch Doppelklick ausführen und los geht’s…

Die Vista-User unter Euch werden von Windows gefragt ob Sie die Software wirklich ausführen möchten… Nun , ich denke schon. 😉

Als erstes Erscheint der Begrüßungsbildschirm, den wir mit einem Klick auf „Next>“ verlassen.

Dann eine Aufzählung der neuen Features… auch „Next>“ klicken.

Nun die obligatorischen Lizenzbedingungen… diesmal „I agree“

Und nun einfach auf den großen quadratischen „Default“ Button klicken. Danach werden die Einstellungen bestätigt und los geht’s. Wer keine unötigen Icons auf dem Desktop haben möchte und evtl. den Installationspfad ändern möcht (z.B. in C:\Program Files\Foxit Reader\ statt C:\Program Files\Foxit Software\Foxit Reader\, wer braucht schon den Firmennamen im Installationspfad) der sollte auf statt „Default“ auf „Custom“ drücken.

Und schon ist die Installation fertig und der Foxit wird mit einem Klick auf „Finish“ gestartet.

So sieht er aus :

Sollte Euch die englische Sprache nicht gefallen, so klickt einfach in der Menüleiste auf „Languages“ und wählt „Deutsch“ aus, Foxit wird dann automatisch das entsprechende Sprachpaket laden und installieren.

Herzlichen Glückwunsch, Foxit Reader wurde installiert und kann nun ganz normal genutzt werden. Theoretisch kann der Acrobat Reader deinstalliert werden. Ich habe nur noch Foxit auf meinem System und absolut keine Probleme.
Ihr werdet feststellen, dass der Foxit Reader auch unter Firefox aufgerufen wird. Solltet Ihr also eine .pdf aus dem Internet anschauen wollen, so wird diese automatisch mit Foxit in einem Tab im Firefox geöffnet.

Ein weiteres recht nützliches Feature ist die Möglichkeit Text aus einem .pdf in die Zwischenablage kopieren zu können. Dazu müßt Ihr einfach oben rechts auf das Icon mit dem „T“ gehen (Select Text), dann den zu kopierenden Text markieren, rechte Maustaste klicken und auf „Copy to Clipboard“ klicken. Jetzt kann der markierte Text in jedem andere Programm mit „Einfügen“ übernommen werden.

Sagte ich schon…. Foxit Reader got Milsch

Written by erikmilsch

Oktober 7, 2008 at 4:36 pm

Warum ich seit Jahren keine Software mehr kaufe (und trotzdem legal bleibe)

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2 Monate nach dem letzten Posting melde ich mich wieder zurück. Boston liegt hinter uns, der Alltag hat uns wieder und die Arbeit läßt einem immer weniger Zeit.
In den letzten Tagen fiel mir auf, weil ich das neue Laptop meiner Frau frisch mit Software versehen habe, dass ich in den letzten 3-4 Jahren privat keine kommerzielle Software mehr verwendet habe. Sieht man vom Betriebssystem einmal ab. Hier verwende ich, leider, immer noch Windows. Aktuelle Vista Home Premium.
Woran liegt dass? Zum einen daran, dass man als Privatanwender wohl wenig spezialisierte Software benötigt. Zum anderen daran, dass es für die Bedürfnisse der Privatanwender inzwischen exzellente Freeware bzw. Open Source Lösungen im Netz gibt.
Worin liegt nun der Unterschied zwischen Freeware und Open Source Software?

Nun, Freeware ist Software, für deren Nutzung nichts gezahlt werden muß. Sie wird dem Anwender also „for free“ zur Nutzung überlassen. Häufig ist diese Software aber nur als sog. binary zu haben, so dass der eigentliche Code i.d.R. nicht einsehbar oder veränderbar ist.

Im Gegenzug dazu ist Open-Source Software, wie der Name schon sagt, quelloffen. D.h. dass der Programmiercode der Anwendung von jederman einzusehen und veränderbar ist. Auch hier muß man für die Nutzung der Software nichts bezahlen. Einzige Bedingung ist jedoch meistens, dass bei einer Änderung des Code diese wiederum auch als Open-Source zur Verfügung stehen muß.

Im Weiteren möchte ich nun in loser Folge einige Programme vorstellen die ich verwende und von denen ich überzeugt bin. Das werden z.B. so mächtige Pakete wie OpenOffice sein, aber auch so kleine Helferlein wie der Foxit-Reader.

Wenn Ihr Wünsche habt zu bestimmten Anwendungsgebieten oder generell zu diesem Thema, dann schreibt mir einfach eine E-Mail.

Oh ja, un dIhr werdet im Laufe der Reihe feststellen, Freeware and Open-Source got Milsch!

Bis demnächst,

Erik

Written by erikmilsch

Oktober 6, 2008 at 1:00 pm

Veröffentlicht in Freeware, Open Source, Software